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Kleine Rundwanderung um das Kloster Lluc
Von Port de Sóller aus liegt das Kloster Lluc mit knapp 40 km
etwa eine Dreiviertel Autostunde über die kurvenreiche C710 entfernt. Den Bus zu nehmen ist prinzipiell auch
möglich, aber um auch vor bzw. nach der Wanderung flexibel zu sein haben wir uns für einen Mietwagen entschieden. Möglichkeiten für
zahlreiche Fotos der phantastischen Bergwelt entlang der C710 gibt es genügend. Dazu hier ein paar Eindrücke. Wer durch einen frühen
Aufbruch aus Port de Sóller noch mehr Zeit mitbringt, kann vor der Wanderung sogar noch einen Abstecher nach Sa Calobra wagen.
Ein weiterer Vorteil einer solchen Planung ist, daß zu früher Stunde noch kein (oder nur sehr wenige Busse) auf der 13 km langen
Extremstraße hinunter nach Sa Calobra anzutreffen sind. Man kann so mancher brenzliger Bus-Begegnung in engen und steilen
Straßenabschnitten aus dem Weg gehen. Da es sich bei unserer Unternehmung um eine Rundwanderung
handelt, stellt die Rückkehr zum Ausgangspunkt beim Mietwagen auch keine Einschränkung wie bei einigen anderen Wanderungen
dar.Wie auch immer, vor dem Beginn der Wanderung sollte man sich natürlich auch ein wenig Zeit für das Kloster selber gönnen:
Die Gebäude, die angrenzenden Gärten, den bzw. die Souvenierläden ;-). Aber es gibt auch eine Möglichkeit für eine
Kraxelei hinauf auf den kleinen Berg mit dem Kreuz direkt hinter der Klosteranlage und oberhalb der Sonnenuhr - es lohnt sich wie
es unsere Bilder hier und in der Fotoshow weiter unten eindeutig beweisen.
Die Rundwanderung Wir starten unseren Rundweg im Durchgang hin zum
Klostergarten direkt neben dem Souvenierladen im Innenhof des Klosters. In der folgenden langgezogenen
Rechtskurve biegen wir kurz vor der Hauptstraße nach links in einen Seitenweg und queren nach kurzer Zeit
einen Sportplatz. Am hinteren linken Eck biegen wir auf einen schmalen Pfad, der uns in einen bewaldeten Hang
führt. Von nun an folgen wir dem Weg für gut 30
Minuten bis zu einem großen Rastplatz mit Feuerstelle, kleinem Häuschen und einigen Sitzgelegenheiten. Auf
dem Weg dorthin - zunächst bergauf, dann leicht bergab - lassen wir eine größere Weggabelung nach rechts
liegen und folgen dem Weg halb links.  Nach einer kleinen Pause unter schattigen Bäumen geht es dann über den breiten Schotterweg wieder etwas
bergauf zur Bergstraße C710 und folgen dieser nach links in Richtung Pollenca für einige hundert Meter bis ...
zum nächsten Rastplatz der gleichen Kategorie dieses mal auf der rechten Seite der Straße. Wieso gibt es 2
davon in so einem kurzen Abstand?. Egal, jedenfalls viel zu früh für eine weitere Pause, und so queren wir diesen
und gehen durch einen lichten Wald ein wenig bergab. An der Talsole angekommen halten wir uns links
immer geradeaus parallel zur C710 bis wir auf einen Schotterweg treffen, Diesem folgen wir nach rech ts und
werden in zahlreichen Kurven durch einen Wald geführt, der nach einem leichten Anstieg irgendwann endet und
dann in etwa nach 300 Metern auf eine schmale Straße führt. Hier liegt ungefähr der Wendepunkt unseres
Rundkurses, und so biegen wir scharf rechts wieder in Richtung des Kloster Lluc. Zunächst passieren wir das Gehöft Binifaldó und folgen der Straße in den Wald
leicht bergauf. In einer scharfen Linkskurve verlassen wir die Straße nach rechts über ein Tor bzw. eine Mauer in
einen schmalen Pfad. Diesem folgen wir für etwas mehr als 2 km quer durch ein male mehr, mal weniger dicht
bewaldetes Gebiet. Ein Schild weist und dann nach rechts zu einem kleinen Abstecher zu einer Aussicht auf
das Kloster, einem Mehraufwand von etwa 15 Minuten, die wir uns nicht entgehen lassen.
Zurück auf dem Weg und nach weiteren 5 Minuten verlassen wir den Weg nach rechts zu dem kleinen Gebäude der Eremita de Son Amer. und folgen dem schmalen P fad dann bis wir weiter unten erneut auf
die Bergstraße C710 treffen. Wir passieren diese nach kurzer Zeit und halten uns parallel zu dieser in
Richtung des Kloster. Kurz zuvor passieren wir auf einer Anhöhe ein Hostal bevor wir über den Weg
hinunter durch den Wald wieder zurück zum Kloster gelangen.
Für diese einfache und etwa 12 km lange Rundwanderung haben wir etwa 3,5 Stunden benötigt.
Einkehrrmöglichkeiten gibt es natürlich im Kloster selbst.
Die Wanderung ist für eine Tagesunternehmung recht kurz, läßt sich aber leicht mit anderen Highlights
auf dem Weg zum Kloster sehr gut ausfüllen, z.B. Sa Callobra. Nicht zuletzt ist das Kloster selbst ein
Highlight und lädt zum gemütlichen Verweilen und zur Erkundung der Gebäude und der näheren Umgebung ein.
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